Psychotherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Heilverfahren. Sie geht davon aus, dass Körper und Seele eine Einheit sind. Krankheiten, Symptome oder Leidenszustände sind demnach entweder Ursache oder Ausdruck von seelischem Ungleichgewicht.

Es gibt zur Zeit 22 anerkannte psychotherapeutische Methoden in Österreich, zu denen auch die Existenzanalyse gehört.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Broschüre des Gesundheitsministeriums Psychotherapie – Wenn die Seele Hilfe braucht.

Alle Methoden wurden vom Psychotherapiebeirat im Gesundheitsministerium unter anderem auf ihre wissenschaftliche Fundierung hin überprüft. Die je spezifischen Behandlungsschritte sind Teil eines umfassenden, theoretisch begründeten und wissenschaftlich untermauerten Theoriegebäudes.

Der Erfolg  einer Psychotherapie ist abhängig von der Zusammenarbeit von KlientIn und TherapeutIn.

Die Wirksamkeit ist durch zahlreiche Studien belegt, es gibt keine Hinweise auf beeinträchtigende Wirkungen korrekt ausgeübter Psychotherapie.

Somit grenzt sich die Psychotherapie auch vom pseudowissenschaftlichen Therapieangebot ab, das heute zunehmend KlientInnen und PatientInnen verwirrt.

PsychotherapeutInnen lernen in der Ausbildung eine heilsame Vertrauensbeziehung zur PatientIn aufzubauen und diese in der Behandlung nutzbar zu machen, dazu gehören auch die Diagnostik und ein Behandlungsplan. Lösungen werden erarbeitet, persönliche Veränderungen und Entwicklungen angeleitet, heilsame Prozesse entstehen.

Anders als in anderen Gesundheitsberufen spielt die persönliche Eignung der

PsychotherapeutInnen in der Ausbildung eine zentrale Rolle.
Deshalb müssen PsychotherapeutInnen ein strenges Auswahlprozedere durchlaufen. Die gesetzlich geforderte lange Lehrtherapie befähigt zur Selbstreflexion als Basis für eine gelingende psychotherapeutische Arbeitsbeziehung.

Verschwiegenheitspflicht: PsychotherapeutInnen unterliegen einer gesetzlich verankerten absoluten Verschwiegenheitspflicht. Diese Verschwiegenheitspflicht dient dem Schutz der für das Gelingen der Psychotherapie unabdingbaren Vertrauensbeziehung zwischen KlientIn und PsychotherapeutIn (§ 15 PthG).

 

Weitere Informationen zum Thema Psychotherapie, und was  z. B. einen Psychiater oder Psychologen vom Psychotherapeuten unterscheidet finden Sie HIER.

Die Existenzanalyse wurde von Victor E. Frankl in den 1930er Jahren als anthropologische Theorie für eine existentielle Richtung der Psychotherapie und Beratung entwickelt.

Durch Alfried Längle, seit Beginn der 1980er Jahre, in Wien weiter entwickelt, behandeln wir heute  mit der modernen Existenzanalyse.

Als Ziel wird ein Leben mit innerer Zustimmung zum eigenen Handeln (mit innerem „Ja“) ange- sehen. Das Modell des "Existenztisches" und seinen vier "Beinen" dient dabei als "Werkzeug" im Streben nach einer erfüllten Existenz:

 

1. Ich bin - KANN ich sein?

2. Ich lebe - MAG ich leben?

3. Ich bin ich - DARF ich so sein?

4. Ich lebe - wozu SOLL es gut sein?

Existenzanalyse bedeutet Analyse der Bedingungen für ein selbstgestaltetes und menschen-

würdiges Leben. Sie spürt Blockaden (seelische Krankheiten und Störungen) auf, die dem Menschen auf diesem Weg hinderlich sind.

Dafür steht neben anderen Methoden die Methodik der "Personalen Existenzanalyse" zur

Verfügung.

Vorgangsweise: lösungs- und erlebensorientiert; nicht interpretierend, jedoch tiefenpsycholo-

gisch; es geht mehr um Verstehen als um Erklären.

Der (christliche oder jüdische) Glaube religiöser Menschen in Form einer persönlichen Beziehung zu Gott wird als Bereicherung und zusätzliche Ressource, nicht als Hindernis angesehen, stellt aber auch keine Voraussetzung zur Wirksamkeit der Existenzanalyse dar.

Mehr Information finden Sie HIER.

 

 

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